Gladbach: Favre bleibt bis 2017

Borussia Mönchengladbach hat den Vertrag mit Trainer Lucien Favre verlängert. Der Schweizer unterschrieb ein neues Arbeitspapier, das bis zum 30. Juni 2017 datiert ist. Der Verein entschied sich dafür, bewusst in der aktuell sportlich schwierigen Situation ein Zeichen des Vertrauens zu setzen. Favres alter Vertrag wäre eigentlich noch bis 2015 gelaufen. Der Klassenerhalt 2011 sowie die Rückkehr in den internationalen Wettbewerb 2012 seien ganz wesentlich mit dem Namen des Schweizers verbunden, ist Sportchef Max Eberl überzeugt. Deshalb könne der frühere Hertha-Coach auch in dieser Saison noch die Trendwende schaffen.

Entlassung nie ein Thema
Wie immer, wenn es über mehrere Wochen nicht läuft, wurde im Fanlager schon heiß darüber diskutiert, ob man mit Favre weiterarbeiten solle oder nicht. Nicht wenige Anhänger der Borussia befürchteten, der Schweizer habe sich verbraucht und müsse ausgetauscht werden. Eine Entlassung sei jedoch niemals ein Thema bei den Verantwortlichen gewesen, hatte Eberl bereits vor einigen Tagen klargestellt. Im Gegenteil habe stets unumstößlich festgestanden, dass die Planungen für die kommende Saison ausschließlich über den gegenwärtigen Coach laufen würden.

Gladbach ist immer weiter abgerutscht
Die Borussia erlebt in dieser Saison eine Achterbahnfahrt der Gefühle – für die Fans des Teams vom Niederrhein allerdings in der falschen Reihenfolge. Nach der Hinrunde stand Mönchengladbach mit 33 Zählern auf Rang drei der Tabelle und hätte sich somit direkt für die Champions League qualifiziert. Nach 24 Spieltagen sind gerade einmal drei weitere Zähler dazu gekommen. Die Borussia ist bis auf Rang acht abgerutscht und konnte seit dem Jahreswechsel überhaupt noch kein Spiel gewinnen. Der internationale Wettbewerb ist zwar nur zwei Zähler entfernt, doch zu den Champions League Rängen fehlen mittlerweile doch acht Punkte. Schafft man am Niederrhein nicht schnell die Trendwende, dürfte man eine weitere Saison im Niemandsland der Tabelle beenden.

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