Die Lehren des 32. Spieltags: Bayern ballert sich für Real warm – schlechte Karten für Nürnberg und Braunschweig

Der FC Bayern München scheint bereit, um Real Madrid im Rückspiel des Halbfinales der Champions League in der heimischen Allianz Arena doch noch aus dem Wettbewerb zu kegeln. Die Münchner laufen einem 0:1 hinterher. Doch in der Bundesliga-Partie gegen Werder Bremen bewiesen die Süddeutschen, wie leicht es sein kann, Rückstände aufzuholen. Werder führte zur Halbzeit mit 2:1, doch die Partie endete mit 5:2 für die Münchner. Der frühere Bremer Claudio Pizarro erzielte in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit einen Doppelpack und brachte sein Team damit auf die Siegerstraße.

Nürnberg und Braunschweig unterliegen
Es hat den Anschein, als stünden die direkten Absteiger aus der Fußball-Bundesliga fest: Sie heißen Eintracht Braunschweig und 1. FC Nürnberg. Beide unterlagen in ihren Partien mit 0:2. Die Franken mussten sich Mainz 05 geschlagen geben, die Niedersachsen konnten gegen Hertha BSC Berlin nicht punkten. Der Hamburger SV hat die Chance, sich mit einem Sieg um vier Punkte von den direkten Abstiegsplätzen abzusetzen.

Wolfsburg lässt Punkte liegen
Wenig Freude wird es an diesem Spieltag auch in Wolfsburg geben, denn die Wölfe ließen im Kampf um die Champions League zwei Zähler liegen. Sie kamen gegen den SC Freiburg nicht über ein 2:2 hinaus. Dabei hatte das Team von Dieter Hecking zwei Mal geführt und damit beste Aussichten, sich den Dreier zu sichern. Bayer Leverkusen, das Roger Schmidt als neuen Trainer für die kommende Saison offiziell bestätigt hat, besitzt somit die Möglichkeit, die Wölfe zu distanzieren.

Die letzte Partie, die noch einer Erwähnung wert ist, wurde zwischen der TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt ausgetragen. Beide Teams hatten wahrlich nicht ihren besten Tag in dieser Saison und trennten sich torlos. Hoffenheim hat damit die Minichance auf den internationalen Wettbewerb vergeben, wohingegen Frankfurt die Chance vergab, die allerletzten Zweifel, so klein sie auch sein mögen, am eigenen Klassenerhalt zu zerstreuen.

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