TSG Hoffenheim: Matarazzo möchte die Köpfe befreien
Die TSG Hoffenheim wieder da angekommen, wohin die Kraichgauer nie zurückkehren wollten: im Abstiegskampf. Als Julian Nagelsmann am 11. Februar 2016 zum Chefcoach befördert wurde, konnte er nur mit Mühe die Klasse halten. Innerhalb von drei Jahren formte er einen Champions League-Teilnehmer. Seit seinem Abgang ging es steil nach unten. Alfred Schreuder, Sebastian Hoeneß und André Breitenreiter konnten die TSG nicht nur nicht stabilisieren, sondern mussten miterleben, wie es immer schlechter wurde.
In der Tabelle sind es gerade noch drei Punkte, die Hoffenheim vom Relegationsplatz trennen, auf dem der VfB Stuttgart steht. Breitenreiter musste deshalb gehen. Ihn ersetzt mit Pellegrino Matarazzo ausgerechnet der Mann, der dafür verantwortlich ist, dass es den Schwaben derzeit sportlich sogar noch schlechter als der TSG geht. Darum ging es den Verantwortlichen bei der Entscheidung für den US-Amerikaner allerdings nicht.
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