Löning gibt sich kämpferisch

Dem abstiegsbedrohten SV Sandhausen ist mit dem letzten 3:1-Sieg gegen Jahn Regensburg ein richtiger Befreiungsschlag gelungen. Endlich ist der Klassenerhalt und die anderen Teams wieder in Schlagdistanz. Kein Wunder also, dass auch Coach Hans-Jürgen Boysen seine Truppe vor dem schweren Spiel gegen 1860 München stark redet.

Vor allem konnte man auf Seiten des SVS mit den 3 erzielten Toren zufrieden sein, allerdings zeigte die Defensive weiter größere Lücken. Mit 50 Gegentreffern stellt man in der zweiten Liga die mit Abstand schlechteste Verteidigung. Boysen will zwar nun die Trendwende einleiten, doch um die Klasse zu halten müsste man hinten einfach besser dicht halten. Immerhin konnten die Sandhausener seit dessen Amtsantritt im vergangenen November die Quoten was geschossene und kassierte Tore angeht etwas verbessern. „Wir müssen in der Abwehr noch stabiler werden“, so die klaren Worte des Coachs vor dem Auswärtsspiel bei den Löwen.

Dabei ist es natürlich keine Hilfe, dass nun Verteidiger Kim Falkenberg (leidet an einer Nebenhöhlenentzündung) und Fabio Morena (Adduktoren) ausfallen werden, womit die Abwehr weiter geschwächt sein dürfte. Immerhin konnte Keeper Daniel Ischdonat trotz seiner Probleme mit dem Oberschenkel wieder trainieren, genauso wie Timo Achenbach, der in den Tagen zuvor mit einer Beckenprellung zu kämpfen hatte.

Trotz der personellen Probleme kündigte Kapitän Frank Lönig bereits an, dass man sich unbedingt für die 0:4-Niederlage im Hinspiel revangieren will. „Wir haben noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel haben wir unsere schlechteste Saisonleistung geboten“, so der Stürmer. Gegen Regensburg zeigte sich der Routinier bereits in guter Form, denn er konnte einen Treffer selbst markieren und ein weiteres Tor durch Riemann auflegen. Es ist zwar noch ein langer Weg, aber die Jungs in den Trikots des SV Sandhausen haben definitiv noch eine Chance auf einen Verbleib in Liga 2.

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