Elmars Fußballwelt

2:1 n.V.: Deutschland zittert sich ins Viertelfinale der WM

Deutschland hat die Hürde Algerien genommen und steht im Viertelfinale der Weltmeisterschaft. Dies ist die gute Nachricht. Die schlechte, die dazu verleitet, Furcht vor den kommenden Aufgaben zu spüren, lautet: Die Art und Weise, wie sich die Nationalmannschaft präsentierte, machte Angst. Es gab keine Tore in der regulären Spielzeit und insbesondere in der ersten Halbzeit gelang sowohl nach vorne wie nach hinten sehr wenig. Bundestrainer Jogi Löw fasste die ersten 45 Minuten nach dem Spiel deshalb auch passend mit „In der ersten Hälfte waren wir schlecht“ zusammen.

Matchwinner Andre Schürrle
Zur Pause nahm der Coach den enttäuschenden Mario Götze vom Feld und brachte dafür Andre Schürrle. Es war die goldrichtige Entscheidung, wie sich später noch zeigen sollte. Zudem kam in der zweiten Halbzeit Sami Khedira für den verletzten Shokdran Mustafi. Dieser zog sich einen Muskelbündelriss zu. Für ihn ist die WM beendet.
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DFB-Auswahl: Über Sorgen- und Glückskinder

Die deutsche Nationalmannschaft ist endlich vollzählig. Als letzter Akteur stieß auch der frisch gebackene Champions League-Sieger Sami Khedira, der in den letzten Tagen noch mit Real Madrid feiern durfte, zum Team von Bundestrainer Jogi Löw im Trainingslager in Südtirol. Khedira ist gleich in doppelter Hinsicht ein Glückskind: Vor ein paar Monaten war es aufgrund seiner schweren Verletzung noch mehr als fraglich, ob er überhaupt rechtzeitig fit werden würde, um die WM zu spielen. Dass er noch in der Liga oder sogar im Champions League-Finale am Ball sein würde, erschien mehr als zweifelhaft.

Sorgenkind Kevin Großkreutz
Während Khedira von seinen Kollegen mit viel Humor empfangen wurde – so erkundigte sich beispielsweise Thomas Müller, ob Khedira noch Muskelkater vom Pokal hochheben habe – sorgt sich das Team derzeit um Kevin Großkreutz. Weiterlesen

Die Lehren des 32. Spieltags: Bayern ballert sich für Real warm – schlechte Karten für Nürnberg und Braunschweig

Der FC Bayern München scheint bereit, um Real Madrid im Rückspiel des Halbfinales der Champions League in der heimischen Allianz Arena doch noch aus dem Wettbewerb zu kegeln. Die Münchner laufen einem 0:1 hinterher. Doch in der Bundesliga-Partie gegen Werder Bremen bewiesen die Süddeutschen, wie leicht es sein kann, Rückstände aufzuholen. Werder führte zur Halbzeit mit 2:1, doch die Partie endete mit 5:2 für die Münchner. Der frühere Bremer Claudio Pizarro erzielte in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit einen Doppelpack und brachte sein Team damit auf die Siegerstraße.

Nürnberg und Braunschweig unterliegen
Es hat den Anschein, als stünden die direkten Absteiger aus der Fußball-Bundesliga fest: Sie heißen Eintracht Braunschweig und 1. FC Nürnberg. Beide unterlagen in ihren Partien mit 0:2. Die Franken mussten sich Mainz 05 geschlagen geben, die Niedersachsen konnten gegen Hertha BSC Berlin nicht punkten. Der Hamburger SV hat die Chance, sich mit einem Sieg um vier Punkte von den direkten Abstiegsplätzen abzusetzen.
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Gladbach: Favre bleibt bis 2017

Borussia Mönchengladbach hat den Vertrag mit Trainer Lucien Favre verlängert. Der Schweizer unterschrieb ein neues Arbeitspapier, das bis zum 30. Juni 2017 datiert ist. Der Verein entschied sich dafür, bewusst in der aktuell sportlich schwierigen Situation ein Zeichen des Vertrauens zu setzen. Favres alter Vertrag wäre eigentlich noch bis 2015 gelaufen. Der Klassenerhalt 2011 sowie die Rückkehr in den internationalen Wettbewerb 2012 seien ganz wesentlich mit dem Namen des Schweizers verbunden, ist Sportchef Max Eberl überzeugt. Deshalb könne der frühere Hertha-Coach auch in dieser Saison noch die Trendwende schaffen.

Entlassung nie ein Thema
Wie immer, wenn es über mehrere Wochen nicht läuft, wurde im Fanlager schon heiß darüber diskutiert, ob man mit Favre weiterarbeiten solle oder nicht. Nicht wenige Anhänger der Borussia befürchteten, der Schweizer habe sich verbraucht und müsse ausgetauscht werden. Weiterlesen