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DFB-Pokal 2. Runde: Die Region Rheinhessen leidet

Auch der zweite Spieltag der zweiten Runde des DFB-Pokals meinte es mit einigen Bundesligisten nicht gut. Insbesondere die Region Rheinhessen wurde hart gebeutelt. Der SV Darmstadt musste eine bittere 0:1-Pleite gegen Walldorf erdulden und Mainz 05 musste sich mit 1:2 Greuther Fürth geschlagen geben. Fortuna Düsseldorf erlebte eine Katastrophe im Zweitliga-Duell mit Hannover 96: Die Rheinländer kamen 1:6 gegen die Niedersachsen unter die Räder.

Bayern und Köln gewinnen Bundesliga-Duelle
Auch für den FC Augsburg und die TSG Hoffenheim ist der Wettbewerb nach der zweiten Runde beendet. Beide blamierten sich allerdings nicht, bekamen sie es doch mit anderen Bundesligisten zu tun. Der FCA verlor mit 1:3 gegen Titelverteidiger FC Bayern München. Hoffenheim musste sich in einem packenden Duell mit 1:2 nach Verlängerung dem 1. FC Köln geschlagen geben, der einmal mehr untermauerte, dass seine Saison extrem stark werden könnte.

Borussia Dortmund schrammte haarscharf an einer dicken Blamage gegen Union Berlin vorbei. Schwarz-Gelb brauchte das Elfmeterschießen, dies gewann der BVB allerdings mit 3:0. Beinahe ins Auge gegangen wäre die zweite Pokalrunde auch für den VfL Wolfsburg: das 1:0 in Heidenheim war sehr dünn. Ähnlich wird man auch beim FC Schalke 04 denken: Der 3:2-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg im Frankenland war alles andere als souverän. Weiterlesen

Trainer: HSV will Nagelsmann

Noch ist Bruna Labbadia Trainer der Hamburger SV, doch der 50-Jährige ist nach dem schwachen Saisonstart heftig angezählt. Wie der „kicker“ berichtet, ist Julians Nagelsmann, seines Zeichens Coach der TSG Hoffenheim, der Wunschkandidat für die Nachfolge Labbadias. Bernhard Peters, der den 29-Jährigen aus gemeinsamen Tagen im Kraichgau kennt, wollte Nagelsmann demnach schon vor anderthalb Jahren als Trainer des Regionalligateams verpflichten. Jetzt soll jener die Profi-Abteilung übernehmen.

Kann der HSV auf Nagelsmann warten?
Das Problem an dem Plan mit Nagelsmann ist, dass jener derzeit kaum zu haben sein dürfte. Sein Vertrag bei der TSG läuft noch bis Sommer 2019. Er müsste wohl mit einer Millionen-Ablöse aus diesem herausgekauft werden. Vorstellbar wäre ein solcher Vorgang nur nach dieser Saison. Dass Hoffenheim Nagelsmann jetzt freigibt, scheint praktisch nicht vorstellbar.
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