SC Paderborn: Wird Effenberg der neue Coach?

Der Bundesliga-Abstieg hat dem SC Paderborn nicht gut getan. Man verlor nicht nur Coach André Breitenreiter an den FC Schalke 04, sondern auch zahlreiche Spieler. Anfangs war das Vertrauen in den neuen Trainer Markus Gellhaus groß. Die Verantwortlichen zeigten sich optimistisch, dass dieser den Umbruch würde gestalten können. Die Ergebnisse auf dem Platz sorgten allerdings schnell für die kalte Dusche: Nach zehn Spieltagen ist der SCP gerade einmal 15. und hat sieben Zähler auf dem Konto. Gellhaus musste gehen. Ihn könnte mit Stefan Effenberg ein großer Name ersetzen.

Über das Effenberg-Gerücht
Dass Effenberg neuer Coach in Paderborn werden könnte, ist eine Meldung der „Bild“. Demnach haben SC-Präsident Wilfried Finke sowie Manager Michael Born bereits Verhandlungen mit dem „Tiger“ geführt. Tatsächlich sollen die Gespräche bereits in einem sehr fortgeschrittenen Stadium sein. Laut Quelle steht auf Mallorca zeitnah bereits die abschließende Verhandlungsrunde an. Dies beantwortet zumindest auch ein Stück weit, ob Effenberg überhaupt bereit ist, in der zweiten Liga als Trainer zu arbeiten. Komplett abwegig findet er diesen Gedanken offenbar nicht.

Paderborn wäre Effenbergs erste Trainer-Station
Sollten sich Paderborn und Effenberg einigen, so wäre der SCP die erste Trainerstation des 47-Jährigen. Bislang hatte Effenberg vor allem als TV-Experte gearbeitet. Zudem schien er sich mehr als Manager denn als Trainer zu sehen. Hier wurde ihm allerdings vor einigen Jahren eine falsche Entscheidung zum Verhängnis: Als Borussia Mönchengladbach stark abstiegsbedroht war, versuchte Effenberg mit einigen anderen prominenten Namen an seiner Seite die Führung der Fohlen zu stürzen. Der heute 47-Jährige wollte damals neuer Sportdirektor werden. Das Vorhaben scheiterte dramatisch – und Effenbergs Name war erst einmal verbrannt. Bei vielen Vereinen ist er das bis heute. Paderborn ist so auch ein Stück weit die letzte Chance von Effenberg.

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