VfL Wolfsburg: Rodriguez soll bald verlängern

Wirklich gute Linksverteidiger, die auch allerhöchsten Ansprüchen genügen, haben im Profi-Fußball den Status bedrohter Arten. Die großen Klubs sind deshalb bereit, ihnen gewaltige Gehälter zu zahlen. Und die Vereine, die sie in ihren Reihen wissen, wollen in aller Regel so schnell wie möglich verlängern. Der VfL Wolfsburg bildet diesbezüglich bei Ricardo Rodriguez keine Ausnahme. Die Verhandlungen mit dem Schweizer haben laut „kicker“ begonnen. Die Tatsache, dass der Spieler eigentlich noch für zwei Jahre Vertrag hat, zeigt, wie ernst es den Wölfen damit ist, den 22-Jährigen auf Dauer zu halten.

Wolfsburg muss Manchester United ausstechen
Dem Vernehmen nach muss der VfL vor allem Manchester United ausstechen, das intensiv um Rodriguez buhlt. Schon im Sommer wollten die Red Devils den Abwehrspieler nach England holen – und dieser wollte ebenfalls sehr gerne kommen. Der Transfer scheiterte damals am Veto von Klaus Allofs.

Entsprechend schwer dürfte es für den Manager werden, Rodriguez zum Bleiben zu überreden. Der Schweizer hatte sich zuletzt ablehnend der Perspektive gegenüber gezeigt, noch einmal einen neuen Vertrag zu unterschreiben. So verkündete er öffentlich, dass es ihm gleichgültig sei, ob Allofs mit einem neuen Arbeitspapier auf ihn zukomme oder nicht. Laut Quelle steht eine Unterschrift des 22-Jährigen unter einen neuen Vertrag bei den Niedersachsen überhaupt nur dann zu erwarten, wenn der neue Vertrag eine Ausstiegsklausel enthält.

Es sehr gut vorstellbar, dass Allofs diesen Wunsch erfüllt. Ansonsten müsste er den Schweizer wohl im kommenden Sommer deutlich unter Marktwert verkaufen, weil jener nur noch ein Jahr Vertragslaufzeit hätte. Unterschreibt Rodriguez hingegen einen neuen Vertrag mit Klausel, bleibt jener entweder längerfristig in der VW-Stadt oder spült eine satte Ablöse in die Kassen. Beides ist wünschenswerter als ein Verkauf unter Preis oder sogar ein ablösefreier Abgang im Sommer 2016.

Kommentare sind geschlossen.