BVB: Großer Ärger für Marco Reus

Marco Reus fehlt Borussia Dortmund sportlich an allen Ecken und Enden. Auf die Schlagzeilen, die der Offensivspieler jetzt produziert hat, hätte man bei Schwarz-Gelb ohne jeden Zweifel allerdings ausgezeichnet verzichten können. Wie die „Bild“ berichtet, hat Reus von der Verkehrsbehörde ein Strafmandat bekommen. Er muss 540.000 Euro Geldstrafe bezahlen. Es handelt sich um eine Summe, die selbst ein Millionär wie der 25-Jährige spüren dürfte. Die Art, wie es der zu Strafe kam, ist absolut bemerkenswert.

Reus wurde fünf Mal geblitzt – und hat keinen Führerschein
Reus muss laut Strafmandat 90 Tagessätze bezahlen. Wie hoch ein Satz ist, errechnet sich über sein Gehalt. Und das ist bekanntlich sehr hoch. So erklärt sich sachlich die enorme hohe Summe.

Das Spannende sind eigentlich die 90 Tagessätze: Zu so einem harten Sanktionsmittel greifen die Behörden nur dann, wenn wirklich etwas vorgefallen ist. Und dies gilt im Falle von Reus ohne jeden Zweifel: Dieser ist fünf Mal wegen des Fahrens mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden und hat die entsprechenden Bußgelder auch gezahlt. Dabei ging allerdings aus ungeklärten Gründen das Problem unter, dass Reus gar keinen Führerschein hat.

Fahrstunden – aber keine Prüfung
Reus nahm zwar vor sieben Jahren Fahrstunden, absolvierte aber nie eine Fahrprüfung. Was er sich dabei gedacht hat, über sieben Jahre ohne Führerschein ein Fahrzeug zu lenken, weiß wohl nur der Spieler des BVB selbst. Wie es sein kann, dass dies so lange unbemerkt geblieben ist, müssen die Behörden intern regeln.

Reus selbst gibt sich unterdessen schuldbewusst: Er sei „in einer Situation viel zu naiv gewesen“, erklärte der Offensivakteur im Gespräch mit der „Bild“, dies sei „eine Dummheit“ gewesen und er werde seine Lehren daraus ziehen.

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