Borussia Dortmunds Abwehr auf dem Prüfstand
Etwas mehr als vier Jahre ist es nun her, als der BVB zuletzt zu Gast im Wembley-Stadion war. An jenem Tag im Mai 2013 spielte Borussia Dortmund in der Champions League im Finale gegen den FC Bayern. Das Spiel endete mit einer Niederlage für den BVB. Doch in der Zwischenzeit hat sich vieles verändert.
Am Mittwochabend ist es Peter Bosz, der als Trainer die Mannschaft aus Dortmund auf das Spielfeld gegen Tottenham Hotspur führt. Peter Bosz ist ein Glücksgriff für die Mannschaft des BVB. Denn schon in der Vergangenheit wurde immer wieder deutlich, dass die Spieler defensive Schwierigkeiten haben. In der Saison 2016/17 kam es zu 40 Gegentreffern. Ein Problem, dass der 53-jährige Trainer nun, ohne viel Zeit zu verschwenden, zu lösen vermag.
Immerhin kam es innerhalb von 3 Spieltagen noch zu keinem einzigen Gegentor. Auch die Abwehr war bisher insgesamt sehr wackelig. Doch Bosz ist im Begriff auch dieses Problem zu lösen. Und die positiven Veränderungen in der Abwehr sind nicht von der Hand zu weisen. Das Zentrum wird von Sokratis Papastathopoulos, Ömer Toprak und Marc Bartra stabilisiert.
Die Gegner haben es absolut nicht leicht die letzte Reihe der optimal koordinierten und kompakten Aufstellung zu durchbrechen. Das lässt sich auch auf die aktiven Offensivspieler zurückführen, die einen abhandengekommenen Ball, wenn es die Situation erfordert auch bis zum Sechzehnmeterraum, verfolgen und zurückholen.
Marc Bartra, der noch immer mit einer Verletzung zu kämpfen hat, ist nicht nach London gereist und wird demzufolge in der Innenverteidigung ausfallen. Höchstwahrscheinlich wird Bartra von Toprak ersetzt. Möglich ist auch der Einsatz von Jeremy Toljan.
Zwar fehlen Toljan noch Trainingserfahrungen mit seinen neuen Kollegen. Doch der 23-Jährige hat in der defensiven Rechts- und Linksverteidigung einiges zu bieten. Wie auch immer die Aufstellung durch Peter Bosz heute Abend aussehen wird: Borussia Dortmund wird auf die Probe gestellt. Eine Probe, die es in sich haben könnte.