Drama bei Hertha BSC Berlin eskaliert: Windhorst bietet Verein Rückkauf seiner Anteile an

Ein „Big City Club“ sollte Hertha BSC Berlin werden. So verkündeten es die Vereinsverantwortlichen und die von Lars Windhorst geführte Tennor Holding beim Einstieg der Investmentgesellschaft im Sommer 2019. Drei Jahre später wäre es eine schamlose Untertreibung zu sagen, dass das Projekt gescheitert ist. Selbst die Beschreibung „in Scherben liegen“ wird dem eigentlich nicht gerecht, was sich in den letzten Monaten ereignete. Das Ganze ist inzwischen derart eskaliert, dass Windhorst Hertha einen Rückkauf der Tennor-Anteile zum damals gezahlten Preis anbietet. Er sieht „keine Basis und keine Perspektive“ für eine weitere Zusammenarbeit.

Windhorsts schwere Anschuldigungen

In einer offiziellen Tennor-Pressemitteilung über das Rückkaufangebot greift Windhorst Herthas neuen Präsidenten Kay Bernstein scharf an. Zwischen dessen Erklärungen und seinem „folgenden Verhalten“ bestehe ein großer Unterschied. Mit ihm habe es zu keiner Zeit „eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ gegeben. Alle Entscheidungen der vergangenen drei Monate seien mit Tennor als Mehrheitsgesellschafter weder besprochen noch abgestimmt worden. Das eigene Angebot, Hertha weiter finanziell zu unterstützen, habe Bernstein abgelehnt. Stattdessen habe er einen Bruch mit ihm und Tennor als das Ziel seiner Handlungen benannt. Der Präsident sei an einer „vertrauensvollen und seriösen Zusammenarbeit erkennbar nicht interessiert“.

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Wechsel von Thiaw wurde offiziell bestätigt

Nach sieben Jahren bei Schalke 04, hat Malick Thiaw Königsblau in Richtung AC Milan verlassen. Zuletzt wurde darüber berichtet, dass der Transfer nach Italien nur noch Formsache sei, jetzt wurde der Abschied von Thiaw aus Gelsenkirchen offiziell bestätigt. Bereits am ersten Tag der Transferperiode war klar, dass Königsblau sich höchstwahrscheinlich von diesem Spieler trennen wird. Der 21-jährige Innenverteidiger wäre aufgrund seines Könnens und Talents für S04 langfristig eine Verstärkung gewesen, jedoch wurden sämtliche Hoffnungen im Keim erstickt. Der Verteidiger unterzeichnete bei den Italienern einen Vertrag bis 2027. Schalke 04 darf sich über eine Ablösesumme von 10 Millionen Euro freuen.

Alles andere als eine einfache Entscheidung

Sportdirektor Rouven Schröder bestätigte den Wechsel von Malick Thiaw nach Milan. Der Boss gestand ein, dass es keine einfache Entscheidung gewesen ist. Schlussendlich handelt es sich um einen talentierten Spieler aus der Knappenschmiede. In den letzten Jahren hat der Youngster eine gute Entwicklung genommen und für den Verein wäre der 21-jährige Innenverteidiger als Bereicherung anzusehen. Im vergangenen Winter wurde ein Wechsel von Schalke 04 noch abgelehnt. Nicht nur die sportliche Seite wurde betrachtet, denn auch die wirtschaftlichen Aspekte wurden in den letzten Wochen und Monaten mit allen S04-Verantwortlichen besprochen. Aus diesem Grund wurde die Entscheidung getroffen, dass ein Verkauf des Verteidigers als sinnvoll anzusehen ist.

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Simon Rolfes spricht Klartext

Bayer 04 Leverkusen belegte zum Saisonabschluss hinter dem FC Bayern München und Borussia Dortmund Rang 3 in der Tabelle. Kein Wunder, dass ein Großteil des Kaders in Leverkusen gehalten werden soll. Patrick Schick und Moussa Diaby waren für den Erfolg maßgeblich verantwortlich und sollen nach Aussagen von Simone Rolfes bei der Werkself gehalten werden. Aktuell befasst sich die Vereinsführung mit dem Kader für die bevorstehende Saison und möchte mit diesem noch dichter an die Tabellenspitze vorrücken. Topstürmer Patrick Schick wurde mit einem neuen Vertrag ausgestattet und zudem soll Bayer 04 Leverkusen kurz vor einem Vertragsabschluss mit Mykhaylo Mudryk stehen.

Marschrichtung der Leverkusener ist klar definiert und vorgegeben

Die Top-Stars sollen in den eigenen Reihen gehalten werden und die Mannschaft soll mit sinnvollen Einkäufen auf gewissen Positionen verstärkt werden. Somit würde es Bayer 04 Leverkusen nicht in den Kram passen, wenn Moussa Diaby den Verein verlassen würde. Der 22-jährige Franzose wurde in den letzten Wochen immer wieder mit einem Wechsel in die englische Premier League in Verbindung gebracht. Besonders Newcastle United soll ein Auge auf Diaby geworfen haben. Englische Medien berichten, dass in Bezug auf eine Verpflichtung des Franzosen sogar der eigene Transfer-Rekord gebrochen werden könnte. Für einen Wechsel des Franzosen müsste der englische Traditionsverein rund 60 Millionen Euro in die Hand nehmen. Der teuerste Einkauf in der Vereinsgeschichte von Newcastle United war im Jahr 2019 der Brasilianer Joelinton mit 44 Millionen Euro.

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Eintracht Frankfurt verpasst nur knapp die Sensation

In der laufenden Saison verläuft es für Eintracht Frankfurt keinesfalls nach Plan. Gänzlich anders sieht es in der Europa League für die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner aus. Im Viertelfinale trafen die Adler auf den FC Barcelona und feierten im Hinspiel vor 48.000 Zuschauern einen Prestigeerfolg. Eintracht Frankfurt galt als Außenseiter gegen die Katalanen und mit dem 1:1 in Frankfurt wurde eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in Barcelona gesichert. Die Glasner-Elf führte lange Zeit mit 1:0 und stand vor einer Sensation. In der 66. Spielminute kassierten die mutigen Hausherren allerdings den Ausgleichstreffer.

Hoffnungen auf den Einzug in das Semifinale

Eintracht Frankfurt präsentierte sich von der ersten Spielminute an sehr leidenschaftlich. Nach wenigen Spielminuten hätten die Hausherren durch einen Schuss von Djibril Sow in Führung gehen müssen. Sow setzte den Spielplan allerdings knapp am Tor vorbei. Kurz vor der Halbzeitpause entschied der Schiedsrichter auf einen Foulelfmeter für Eintracht Frankfurt. Der Strafstoß wurde zum Ärger von Trainer Oliver Glasner allerdings zurückgenommen. Frankfurts Führungstreffer gelang schlussendlich in der 48. Spielminute. Ansgar Knauff verwertete einen Eckball erfolgreich zum 1:0. Nach diesem Treffer wechselte Barcelonas Trainer die Spieler Frenkie de Jong und Ousmane Dembele ein. Die Katalanen erkannten den Ernst der Lage und konnten in der 66. Minute den Ausgleichstreffer erzielen. In die Torschützenliste für den FC Barcelona durfte sich niemand geringerer als Torres eintragen.

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