Beisters Abschied beim HSV: Wenn es nur Verlierer gibt

Der Abschied von Maxi Beister nach sieben Jahren beim Hamburger SV und sein Wechsel zu Mainz 05 wird zum Sinnbild dafür, wie hässlich das Geschäft Bundesliga sein kann. Und ganz nebenbei wirft es ein sehr schlechtes Licht auf die Kompetenz oder den Charakter von allen Beteiligten. Allerdings kommt keine Partei dabei so schlecht weg wie der HSV, denn der Dino hat sich beeindruckend vorführen und ausnehmen lassen.

600.000 Euro Abfindung für den „Spieler ohne Markt“
Hamburgs Sportchef Peter Knäbel, der inzwischen doch sehr große Zweifel an seiner Kompetenz weckt, weigerte sich, überhaupt mit irgendwelchen Interessenten für Beister zu sprechen. Für diesen Spieler gebe es keinen Markt, so der Sportchef der Hanseaten. Es mache deshalb keinen Sinn, mit irgendwem zu reden. Das Arbeitspapier von Beister wurde deshalb „im gegenseitigen Einvernehmen“ aufgelöst. Weiterlesen

HSV: Bei Abstieg klafft zehn Millionen-Loch im Etat

In wenigen Tagen könnte das eigentlich Unvorstellbare zur Realität werden: Der Hamburger SV, der bislang noch nie absteigen musste, spielt künftig nur noch in Liga zwei. Selbst ein Sieg gegen den FC Schalke 04 reicht möglicherweise nicht, um den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen, wenn die anderen Ergebnisse schlecht laufen – was aufgrund von zwei direkten Duellen der unmittelbaren Konkurrenten alles andere als unwahrscheinlich ist. Trainer Bruno Labbadida gestand bereits ein, dass sich die eigene Ausgangslage „dramatisch verschlechtert“ habe. Wenn der Abstiegsfall tatsächlich eintritt, muss sich in Hamburg einiges ändern. Ein riesiges Loch klafft in dem Fall im Etat, wie die „Bild“ berichtet.

HSV fehlen zehn Millionen Euro im Etat
Der Abstieg in die zweite Liga bedeutet finanzielle Einbußen im erheblichen Ausmaß. Der HSV verliert in einem solchen Fall beispielsweise 14 Millionen Euro bei den TV-Geldern, zehn Millionen Euro im Sponsoring sowie eine siebenstellige Summe im VIP- und Logenbereich. Weiterlesen

Chicharito: VfL Wolfsburg hat die Stürmersuche aufgenommen

Es war ein Segen für den VfL Wolfsburg, dass Bas Dost zu Beginn der Rückrunde traf wie er wollte. Darüber konnte man drei Dinge schnell vergessen: Die Niedersachsen suchten erstens schon im vergangenen Sommer einen Angreifer und bemühten sich dabei um sehr große Namen. Sie fanden zweitens nur Nicklas Bendtner, der drittens weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Inzwischen ist der sensationelle Lauf von Dost zum Erliegen gekommen, was sehr deutlich macht, dass Wolfsburg noch immer einen Top-Angreifer benötigt. Die Stürmersuche hat wieder begonnen – vielleicht endet sie allerdings ähnlich frustrierend wie das letzte Mal.

Wolfsburg mit Interesse an Javier Hernandez
Laut „Daily Mail“ hat der VfL Wolfsburg Interesse am Mexikaner Javier Hernandez, der in Diensten von Manchester United steht, zuletzt aber an Real Madrid ausgeliehen war. Weiterlesen

Reus entscheidet sich für die Liebe – und bleibt beim BVB

Der monatelange Poker um die Zukunft von Marco Reus ist beendet. Der deutsche Nationalspieler verlängerte seinen Vertrag bei Borussia Dortmund vorzeitig bis 2019. Anders als das alte Arbeitspapier, das 2017 ausgelaufen wäre und es Reus erlaubt hätte, Schwarz-Gelb im Sommer für eine Ablöse von ca. 25 Millionen Euro zu verlassen, besitzt der neue Kontrakt keine Ausstiegsklausel. Anders als früher berichtet, ist der Vertrag auch nicht nur für die Bundesliga gültig, sondern würde auch in der zweiten Liga gelten. Fraglich ist allerdings, ob Dortmund Reus dann noch bezahlen könnte: Durch seine Unterschrift verdient der 25-Jährige künftig zehn Millionen Euro pro Jahr. Er ist der absolute Gehaltskönig bei den Borussen. Weiterlesen