SV Werder: Millionenpoker um neuen Innenverteidiger

Ursprünglich wollte der SV Werder Bremen im Winter auf dem Transfermarkt untätig bleiben. Doch die Gegentorflut in den letzten Spielen und die Verletztensituation in der Defensive hat die Verantwortlichen anscheinend zum Umdenken gezwungen. Wie die „Bild“ berichtet, bemühen sich die Hanseaten um einen neuen Innenverteidiger. Ziel der Begierde ist demnach der Japaner Takehiro Tomiyasu, der seit etwa einem Jahr seine Brötchen beim belgischen Erstligisten VV St. Truiden verdient. Dort überzeugt der 20-Jährige mit konstant guten Leistungen. Ein erstes millionenstarkes Angebot der Bremer haben die Belgier laut Quelle bereits abgelehnt – allerdings nicht ohne Gegenofferte.

Sechs Millionen Euro sind St. Truiden zu wenig

Werder hat laut „Bild“ sechs Millionen Euro geboten, um den Japaner im Januar ans Weserstadion zu lotsen. Die Belgier störten sich demnach sowohl an der Summe wie auch an dem Wechselzeitpunkt. St. Truiden ist so zwar angeblich bereit, den 1,88 Meter großen Japaner abzugeben – aber erst im kommenden Sommer. Zudem fordern die Belgier mindestens 10 Millionen Euro Ablöse. Während es bei der Summe von beiden Seiten so klingt, als könnte man sich im Rahmen der Verhandlungen in der Mitte treffen, wird der Wechselzeitpunkt zum Knackpunkt der Verhandlungen. Weiterlesen

Schalke bangt um Mark Uth

Der FC Schalke 04 musste am Sonntag nicht nur ein bitteres 0:3 gegen Eintracht Frankfurt schlucken, sondern bangt auch noch um den zuletzt formstarken Mark Uth. Der deutsche Nationalspieler fällt wohl längere Zeit aus. So soll der gebürtige Kölner nicht nur für die Länderspielpause ausfallen, sondern auch die kommenden Bundesligaspiele und Champions-League-Spiele für die Knappen verpassen. Nach 54 Minuten musste Uth gegen Frankfurt verletzt ausgewechselt werden und wurde durch Yevhen Konoplyanka ersetzt. Für den FC Schalke geht es in der Bundesliga am 24. November gegen den 1. FC Nürnberg weiter. Vier Tage später wartet in der Champions League der FC Porto, während am 1. Dezember die TSG 1899 Hoffenheim die Schalker herausfordert. Direkt nach dem Abpfiff hatte Schalke-Sportchef Christian Heidel noch auf einen glimpflichen Ausgang gehofft: „Vielleicht kommen wir ja nur mit einem Faserriss davon.“

Erschreckend harmlos

Die Schalker haben sich im Spiel gegen stark aufgelegte Frankfurter offensiv schwer getan – kaum Ideen, kein Tempo und viel zu einfache Ballverluste in der Vorwärtsbewegung haben dazu geführt, dass Schalke mal wieder keine Punkte mitnehmen konnte. In den letzten Wochen konnte Uth im Mittelfeld glänzen, nachdem er von Trainer Domenico Tedesco auf die Achter-Position beordert wurde. Gegen das aggressive Gegenpressing der Eintracht hatten die Schalker keine Antworten und wenn es durch einen Konter doch einmal gefährlich worden wäre, wurde der Angriff nicht konsequent zu Ende gespielt und die Chance vertan. Besonders bitter ist daher der Ausfall von Uth, der immerhin in Ansätzen gezeigt hat, wie er ein Spiel offensiv lenken kann. Wenn es mal im Spiel der Schalker gefährlich wurde, hatte Uth seine Füße im Spiel. Weiterlesen

Die Lehren des 7. Spieltags: Dortmund hat Nehmer-Qualitäten

Borussia Dortmund hat am 7. Spieltag seinen Vorsprung in der Bundesliga auf drei Zähler ausgebaut. Schwarz-Gelb bezwang den FC Augsburg in einer packenden Partie mit 4:3. Der BVB bewies dabei Nehmer-Qualitäten, lag er doch zwei Mal zurück. Das letzte Tor fiel erst mit dem Schlusspfiff. Es war deshalb ein glücklicher Sieg, aber solche Triumphe braucht man bekanntlich auch, wenn man in einer Saison die ganz großen Ziele erreichen möchte.

Neu auf Platz 2 ist Borussia Mönchengladbach. Die Fohlen setzten sich überraschend souverän beim FC Bayern München durch. Sie siegten mit 3:0 und stürzten den Meister damit endgültig in die Krise. Auf Platz 3 in der Tabelle liegt Werder Bremen, das den VfL Wolfsburg glatt mit 2:0 besiegen konnte. Auf Platz 4 folgt Hertha BSC Berlin, das bei Mainz 05 nicht über ein 0:0 hinauskam.

Leipzig und Frankfurt in der Spur
Richtig in die Spur gekommen sind inzwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt. Die Bullen demontierten den 1. FC Nürnberg mit 6:0. Die Abwehr des Aufsteigers wirkte deutlich überfordert. Die Hessen setzten sich mit 2:1 gegen die TSG Hoffenheim durch. Bitter war dabei für die Adler allerdings, dass Ante Rebic mit einer gelb-roten Karte vom Feld flog. Weiterlesen

Augsburg verliert Spiel in der Schlussphase

Die dritte Runde der deutschen Bundesliga ist abgeschlossen und der FC Augsburg hätte beinahe einen Traumstart hingelegt. Die Mannschaft von Manuel Baum hat jedoch innerhalb von fünf Minuten eine 1:0 Führung aus der Hand gegeben und musste am Ende sogar eine Niederlage hinnehmen. Die Mannschaftsleistung war schwer in Ordnung. Weniger erfreulich die Leistung des Schiedstrichters, geht es zumindest nach dem Geschäftsführer der Augsburger. Bevor Augsburg den Ausgleich kassierte, kam es zu einem Zusammenstoß zwischen Hinteregger und Onisiwo. Der Verteidiger von Augsburg musste vom Feld und dennoch entschied der Schiedsrichter auf „Weiterspielen“. Nach dieser Aktion entstand das 1:2 und somit war Hektik und Aufregung garantiert. Stefan Reuter, Sportdirektor von Augsburg, hat sich lange Zeit nicht beruhigt. Der Unparteiische hat sich durch die wilden Proteste angegriffen gefühlt und verbannte den FCA-Manager auf die Tribüne.

Augsburg hat sehr gut gespielt

Das Gastspiel in Mainz werden die Augsburger somit so schnell nicht vergessen. Die Gäste haben sehr gut gespielt und haben aufgrund von Fehlentscheidungen des Schiedsrichters dieses Match verloren. Besonders bitter, denn die Augsburger hätten beinahe einen perfekten Start hingelegt. Die Niederlage ist besonders bitter, denn in den kommenden Wochen warten sehr schwere Spiele. In den nächsten Runden warten Werder Bremen, Bayern München, Freiburg und Borussia Dortmund. Es dürfte angesichts der Geschehnisse in den letzten Spielen schwer werden, diese Mannschaften zu schlagen. Einzig gegen Freiburg kann ein Sieg erwartet werden. Gegen Mainz 05 haben die Augsburger bis zur letzten Spielminute gekämpft und wollten das Spiel noch unbedingt drehen. Dieser Ehrgeiz blieb natürlich den Verantwortlichen nicht verborgen und somit lobt das komplette Trainerteam und auch die Vereinsführung das Verhalten der Spieler. Weiterlesen