FC Schalke 04: Schubert wirft Nübel den Fehde-Handschuh vor die Füße

Markus Schubert sorgte für eine Überraschung beim FC Schalke 04. Der neu verpflichtete Torhüter weilte bereist bei der Mannschaft, obwohl er dies eigentlich noch gar nicht musste. Da er mit Deutschland bei der U21-EM das Finale erreichte, hätte der Keeper eigentlich noch ein paar Tage Urlaub machen können. Darauf verzichtete er jedoch freiwillig. Schubert habe ihm gesagt, dass neun Tage Erholung gereicht hätten, erklärte Schalkes neuer Trainer David Wagner, der erkennbar zufrieden mit dem Feuereifer ist, mit dem sein Schlussmann seinen Dienst bei den Knappen aufnimmt.

Klares Zeichen an Nübel

Der „kicker“ interpretiert Schuberts Frühstart als deutliches Zeichen an Alexander Nübel – die eigentliche Nummer eins der Knappen. Das Fachmagazin dürfte damit nicht falsch liegen. Schließlich war Nübel für Deutschland auch bei der U21-EM und hat sich dagegen entschieden, seinen Urlaub zu verkürzen. Obwohl man dies auch fraglos nicht verlangen kann, sichert sich Schubert im Duell mit Nübel durch seinen abgekürzten Urlaub ein erstes Sternchen für besonderen Fleiß.

Wagner weiß dies zu würdigen. Es gebe „ein enges Rennen“ zwischen den beiden Torleuten, versichert er. Nübel sei derzeit zwar „die berühmte Nasenspitze vorn“, aber Schubert besitze natürlich die Chance, ihn zu verdrängen. Der „kicker“ geht nicht davon aus, dass der Trainer der Schalker mit diesen Aussagen aufrichtig sei. Mit einem neuerlichen Wechsel im Tor von Königsblau sei nicht zu rechnen, da Nübel erst in der vergangenen Rückrunde den Stammplatz ergattert habe. Schubert habe lediglich eine Chance auf die Nummer eins, wenn sein Konkurrent S04 noch in diesem Sommer verlassen sollte. Damit sei allerdings nicht zu rechnen. Wenn sich das Fachmagazin in dieser Hinsicht mal nicht irrt. Wagner ist als Trainer bekannt dafür, unerwartete Personalentscheidungen zu treffen.

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