Die Lehren des 7. Spieltags: Favoriten scheitern in Masse

Der siebte Spieltag meinte es nicht gut mit den Favoriten. Sie sind in Masse gescheitert – Resultat ist, dass die Bundesliga einen neuen Tabellenführer hat. Aber der Reihe nach: Gänzlich unerwartet kassierte der FC Bayern München eine 1:2-Pleite gegen die TSG Hoffenheim und büßte so den ersten Rang ein. Borussia Dortmund und der SC Freiburg konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Das direkte Duell endete 2:2. Für den BVB war es bereits die dritte Partie in Serie, die mit genau diesem Resultat ausging. Schwarz-Gelb lässt derzeit viele Punkte liegen, was sich am Ende der Saison rächen könnte.

Auch Leipzig und Schalke können nicht gewinnen

RB Leipzig und der FC Schalke hätten von diesen Patzern der Topteams profitieren können – taten es jedoch nicht. Und insbesondere die Bullen werden sich fragen lassen müssen, weshalb. Leipzig trennte sich nur 1:1 von Bayer Leverkusen. Die Werkself führte zwar zwischenzeitlich, aber eigentlich hätten die Sachsen mindestens fünf Tore schießen müssen. Allein Timo Werner vergab Chancen für drei Spiele.

Schalke 04 kam gegen den 1. FC Köln ebenfalls nicht über ein 1:1 hinaus. Anders als im Falle von Leipzig war das aber glücklich. Zwar führten die Knappen, aber nur, weil Alexander Nübel diverse Torgelegenheiten des Gegners durch Glanztaten zunichtemachen konnte. Köln hätte den Sieg verdient gehabt.

Profitiert haben auf diese Weise Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg, die jetzt die Ränge 1 und 2 einnehmen. Die Fohlen demütigten den FC Augsburg mit 5:1. Die Niedersachsen gewannen 1:0 gegen Union Berlin. Es sei nur erwähnt: Marco Rose und Oliver Glasner kamen vor der Saison als neue Trainer zu den beiden Teams. In Österreich hatten sie die Saison zuvor mit ihren damaligen Vereinen (Rose – Salzburg/ Glasner – LASK) genau auf diesen Plätzen beendet.

Hertha kommt in Schwung

Immer besser in Schwung kommt Hertha BSC Berlin. Die Hauptstädter schaffen durch das 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf endgültig den Befreiungsschlag. Mainz 05 hat sich im Keller ebenfalls Luft verschafft. Die Rheinhessen bezwangen Paderborn mit 2:1. Keinen Sieger gab es zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen. Aufgrund von zwei späten Toren endete die Partie dramatisch mit 2:2.

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