VfL Wolfsburg: De Bruyne-Transfer zu Manchester City offenbar fix

Das Transfertheater um Kevin de Bruyne ist offenbar zu Ende. Laut zahlreichen übereinstimmenden Medienmeldungen haben der VfL Wolfsburg und Manchester City eine grundsätzliche Einigung über den Transfer erzielt. Die offizielle Perfektmeldung soll in den kommenden Stunden erfolgen. Der Belgier und die Citizens waren sich ohnehin schon längere Zeit einig.

Rekordablöse für de Bruyne
Wolfsburg erhält für den offensiven Mittelfeldspieler, der schon nicht mehr zum Kader für Bundesliga-Spiel gegen Schalke 04 gehören wird, laut „Bild“ 80 Millionen Euro Ablöse. Geschachert wird demnach noch um die Höhe der Bonuszahlungen: Wolfsburg will fünf bis acht Millionen Euro mehr, wenn City Meister wird oder in die Königsklasse einzieht. Andere Medien sehen die Höhe der Ablöse bei 75 bis 76 Millionen Euro und berichten, dass mit den Bonuszahlungen die Marke von 80 Millionen erreicht würde.

Wie dem auch sei: Der Transfer von de Bruyne bedeutet für die Bundesliga absoluten Rekord – und zwar deutlich. Bislang war der teuerste Verkauf der von Roberto Firminho an den FC Liverpool, der ebenfalls in diesem Sommer abgewickelt wurde. Die TSG Hoffenheim erhielt 41 Millionen Euro. Wolfsburg bekommt wohl etwa das Doppelte.

Allofs hat clever verhandelt
Ein Kompliment muss man in diesem Zusammenhang Manager Klaus Allofs machen: Er hatte niemals vor, de Bruyne an den FC Bayern abzugeben, ließ aber andere Verantwortliche aus dem Klub gerne über diese Möglichkeit reden, um den Preis nach oben zu treiben. Wohl ausdem selben Grund steckte Wolfsburg das Interesse von Manchester United an de Bruyne an die Presse durch. Eigentlich handelte es sich um eine lose Anfrage, doch es gelang, dass die Medien berichteten, United sei ernsthaft in den Poker eingestiegen. Bei den Citizens wurde man in der Folge nervös. Die Verantwortlichen besserten nach. Nun muss Allofs beweisen, ob er auch derart geschickt in der Disziplin ist, einen Nachfolger für de Bruyne zu finden.

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