Die Lehren des 6. Spieltags: Favoriten wanken, aber fallen größtenteils nicht
Auf dem Papier hatten die meisten Favoriten am 6. Spieltag Gegner, wo die Partien eine klare Sache sein sollten. Doch die kleinen Teams der Bundesliga hatten dieses Drehbuch offenbar nicht bekommen und wehrten sich nach besten Kräften. Dennoch fielen die meisten Favoriten nicht. Der FC Bayern München kam beispielsweise gegen den 1. FC Köln zwar heftig in der Schlussphase ins Wanken, aber konnte dennoch mit 2:1 siegen. Borussia Dortmund musste sich gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld beweisen. Zur Halbzeit stand es 0:0. Durch zwei Tore von Mats Hummels siegte der BVB allerdings dann doch noch mit 2:0.
Leipzig verliert in Gladbach
Der einzige Favorit, der am sechsten Spieltag nicht nur wankte, sondern auch fiel, war RB Leipzig. Allerdings galten die Bullen gegen Borussia Mönchengladbach ohnehin nur als leicht im Vorteil. Die Fohlen siegten im eigenen Stadion mit 1:0. Der vierte deutsche Champions League-Starter Bayer Leverkusen gab sich hingegen gegen den SC Freiburg keine Blöße. Die Werkself siegte im Breisgau mit 4:2.
Weiterhin tief in der Krise ist der FSV Mainz 05. Die Rheinhessen verloren mit 1:3 beim FC Augsburg. Wie praktisch in jedem Spiel unter dem neuen Trainer sah es zeitweise eigentlich gar nicht mal so schlecht aus. Doch reichte es insgesamt einfach nicht. Gut für Mainz: Ansonsten gab es nur sehr wenig in der Tabelle. Der Rückstand im Abstiegskampf wird deshalb nicht früh bereits sehr groß. Hertha BSC Berlin und der VfL Wolfsburg trennten sich beispielsweise 1:1. Nach 90 Minuten stand es ebenso zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt. Der FC Schalke spielte gegen den VfB Stuttgart ebenfalls nur 1:1. Im unteren und mittleren Bereich der Tabelle gab es entsprechend praktisch keine Verschiebung.