EL-Zwischenrunde: Frankfurt triumphiert – Leverkusen scheitert

Das Abenteuer Europa League geht für Eintracht Frankfurt weiter. Die Adler setzten sich überzeugend gegen Schachtar Donzek durch. Sie mussten im Rückspiel nur etwa eine Viertelstunde zittern. Solche Sorgen hätte Bayer Leverkusen auch gerne. Die Werkself scheiterte an FK Krasnodar und schied nach einer blamabel-schwachen Vorstellung im Rückspiel vor heimischem Publikum verdient aus. Von dem Feuer, was das beste Rückrunden-Team der Bundesliga jedes Wochenende auszeichnet, war gegen die Russen nichts zu sehen.

Eintracht Frankfurt vs. Schachtar Donezk endet 4:1

Nach dem 2:2 im Hinspiel hätte der Eintracht vor heimischem Publikum auch ein torloses Unentschieden gereicht. Aber mit solchen Fragen hielt sich die SGE gar nicht erst auf. Luka Jovic brachte die Adler früh in Führung (23. Minuten). Sebastien Haller konnte per Handelfmeter noch vor der Pause nachlegen (27.).

Nach dem Seitenwechsel geschah es dann: Junior Moraes traf zum Anschluss für die Ukrainer (63.). Jetzt wackelte Frankfurt für eine Viertelstunde. Schachtar traf in dieser Phase zwei Mal die Latte. Genau in diese Angriffsbemühungen hinein vollstreckte Haller aber einen Konter. Dieser brach Donezk endgültig das Genick (80.). Ante Rebic konnte schließlich sogar noch auf 4:1 stellen (88.).

Bayer Leverkusen vs. FK Krasnodar endet 1:1

Das Hinspiel in Russland war 0:0 ausgegangen. Die Werkself durfte deshalb eigentlich auf keinen Fall einen Gegentreffer kassieren. Und bis in die Schlussphase belauerten sich beide Teams deshalb auch mehr als dass sie angriffen. Krasnodar hatte insgesamt jedoch mehr von der Partie. Das Geschehen in der 84. Minute war so fast folgerichtig: Magomed-Shapi Suleymnanov traf zum 1:0. Erst jetzt wachte Bayer auf, das nun zwei Tore schießen musste. Es reichte jedoch nur noch zum 1:1, das Charles Aaranguiz besorgte (87.). Positiv gewendet: Leverkusen kann sich jetzt voll auf die Bundesliga konzentrieren. Neu-Trainer Peter Bosz hat zudem im DFB-Pokal und jetzt in der Europa League einen guten Eindruck von den Problemen bekommen, die seinen Vorgänger Heiko Herrlich den Job kosteten.

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