Doping im Fußball

Wie in allen Sportarten ist Doping auch beim Fußball ein Thema, das zwar vergleichsweise niedrig ist, aber dennoch vorhanden. Denn gerade junge Nachwuchsspieler versuchen immer wieder, mit Aufbaupräparaten und Wachstumshormonen ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen, um den Anforderungen des Profisports zu genügen.

Fußball gilt zwar nicht als reine Ausdauersportart oder reine Kraftsportart, aber Dopingmittel wie Erythropoetin (EPO) oder Anabolika erhöhen auch bei Fußballern die Kraft und Ausdauer, weil die Vermehrung der roten Blutkörperchen angeregt wird und dadurch eine Verbesserung des Sauerstofftransports stattfindet. Stimulanzien wie Amphetamin oder Ephedrin steigern die Konzentration und erhöhen die Scherzgrenze sowie Risikobereitschaft.

Um derartige Vorfälle zu vermeiden, werden seit 1988 vom DFB regelmäßig unangekündigte Kontrollen über Urinproben bei den Spielern vorgenommen, die an Wettkämpfen teilnehmen. Seit 1995 finden die Kontrollen bereits während des Trainings statt, da die physischen Anforderungen stetig steigen.

UEFA und FIFA arbeiten ebenfalls mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) zusammen. Die UEFA veranstaltet für den Nachwuchs im Rahmen der UEFA-Jugendturniere einen über Risiken und Gefahren aufklärenden Anti-Doping-Unterricht.

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